roll your own seedbombs


Nachdem Version 1 dieses Artikels auf mysteriöse Weise verschwunden ist, hier nochmal eine Neuauflage ...in Kurzversion diesmal.

 

Seedbombs sind durch die GuerillaGardening-Bewegung bekannt geworden.

Mit ihnen können nämlich nicht nur schwer erreichbare Ecken im Garten aufgehübscht werden, sondern auch der öffentliche Raum. tristen Stellen mitten in der Stadt kann so etwas Leben eingehaucht werden. Ein Farbklecks, eine blühende Insel, über die sich auch die städtischen insekten freuen.

 

Die Bomben bestehen aus einem gemisch aus Erde, Ton- oder Lehmpulver, Samen und etwas Wasser. ein genaues Rezept für das Mischungsverhältnis kann Frau Farn hier nicht angeben, das ist mehr Gefühls-und Erfahrungssache. wasser sollte man allerdings nur gerade so viel dazugeben, dass sich die Masse gut formen lässt. Bei der Auswahl der Samen sollten bevorzugt heimische Blumen verwendet werden, die optimalerweise auch mit unterschiedlichen Standorten zurechtkommen und keine großen Ansprüche an den Boden stellen.

Frau Farn hat etwa golfballgroße Kugeln geformt und diese zum Trocknen in Eierkartons gelegt. Dies sollte an einem kühlen, dunklen Ort geschehen, um ein vorzeitiges Keimen zu verhindern.

 

Sobald die Seedbombs gut durchgetrocknet sind, sind sie recht formstabil und können daher auch an schwer zugängliche Stellen gerollt oder sachte geworfen werden. Sollte für die nächsten Tage kein Regen angekündigt sein, ist ein leichtes Angießen vorteilhaft. Den Rest erledigt die Natur schon von selbst.

 

Hübsch verpackt sind Seedbombs auch ein nettes Mitbringsel :)

 

Hinweis: inwiefern das Ausbringen von Seedbombs auf städtischen Flächen geduldet wird, ist bisher nicht einheitlich geregelt.