Urlaubszeit = Gartenzeit = Lieblingszeit

Gerade hat Frau farn Urlaub und somit nur wenige Gründe, den Garten zu verlassen. Die meisten haben mit den grundbedürfnissen Nahrung, Toilette oder Schlaf zu tun. Sonst gibt es nicht viel, was Frau Farn derzeit verlockender und erfüllender findet, als draussen zu sein und zwar genau hier.

 

Heute war eine Ausnahme. Jeden ersten Sonntag im Monat öffnet nämlich die NAturarena in Wesel ihre Pforten für alle interessierten Besucher.

Ein wundervoller Ort, ein tolles Projekt, eine gelungene Kooperation vom NABU und dem Naturgarten eV. Inspiriert Und immer mit neuen heimischen Pflanzen bestückt kehrt Frau Farn heim und wünscht sich... noch mehr Platz für die Umsetzung all dieser Ideen.

Das ist natürlich vermessen. Frau Farn liebt es ja, hier zu sein. Das Farnland, in dem sich in vergleichsweise kurzer Zeit schon so viel getan hat. Und fertig ist sie hier auch noch nicht.

Der Wunsch, sich mehr auszutauschen, noch mehr für die Natur zu tun, sich zu engagieren, gipfelt derzeit in dem Gedanken, selbst in einem der zuvor genannten Vereine aktiv zu werden. Erste Kontakte sind geknüpft. Frau Farn freut sich :)

 

 

Gestern hat Frau farn zum vierten Mal Rhabarber geerntet. Mjam!

Salat gibt es seit einer Weile täglich. Und nie zuvor, war der so schön. Da sich Frau Farn scheinbar in ihrer Planung ein wenig verschätzt hat, ist gerade soviel davon gleichzeitig pflückreif, dass wer mag, sich gerne ein Schüsselchen abholen kann :)

Die Radieschen haben eine erstaunliche Größe erreicht, und das ohne holzig zu werden! Noch immer hat sie den Eindruck, dass dieses jahr (fast) alles besser wächst.

Die ersten Tomatenblütenknospen hat sie auch schon entdeckt.

Bs auf wenige Stellen sind die Gemüsebeete nun alle belegt. In die Zwischenräume wird immer wieder Salatnachschub gepflanzt. Dank der Vorkultur stehen die ja zum jederzeitigen Einsatz bereit.

 

Mitte April hat frau Farn ihren ersten kartoffelturm gebaut. Eigentlich mehr aus Neugier als aus der Hoffnung auf eine reiche Ernte. Sie findet es einfach spannend auszuprobieren, was auf begrenzter Fläche geht.

Der Behälter ist aus einem Rest wildzaun gefertigt und steht auf offenem Boden. Die Kartoffeln hat Frau Farn auf eine schicht guter Erde gelegt. Rundherum Stroh, damit nichts rausfällt. Angehäufelt wird wie beim normalen anbau im Freiland, allerdings mit Stroh, Hühnermist, Laub und sonstigem, was in den momentan übervollen Kompostern sonst kaum noch Platz fände.

wie praktisch! Einige Pflanzen wachsen an der seite heraus, andere immer weiter in die höhe. Derzeit misst der Turm etwa einen Meter. Er könnte theoretisch noch weitere 50cm wachsen. Frau Farn ist gespannt, was dabei rauskommt. Und wenn es nur eine Handvoll eigener kartoffeln ist... so viel Arbeit macht das Ganze nicht.

Am Fuße des Turmes hat Frau Farn eine Kapuzinerkresse und einen Kürbis gesetzt. Für den Kürbis hat sie keinen besseren Platz mehr gefunden. Mal schauen, ob er es mit ein wenig mehr Jauchegabe auch dort schafft.

 

Direkt davor befindet sich der neu angelegte Beetstreifen, der mit viel Calendula, Rispenhirse, Fenchel, einer orangenen Agastache und Sonnenblumen bepflanzt ist. Hier spriesst es inzwischen überall, aber... bis zur erhofften Blüte wird es wohl noch eine Weile dauern.

 

Die Blumenwiese im vorderen Bereich hingegen hat schon ganz prächtig geblüht. Zunächst ein Meer von Phacelia, mit ein paar gelben Senftupfern. Dann zunehmend Calendula. Kornblumen. Lein. Nachtviolen. Allium. Jetzt kommen Leimkraut, Nachtkerze, Margeriten und einiges mehr. Zwischenzeitlich hat Frau Farn einmal die zahllosen Phacelia ausgedünnt, um Raum für die anderen Pflänzchen zu schaffen. Langfristig gesehen sollen hier ja mehr die heimischen Blumen und Kräuter wachsen.

 

Momentan liegt Frau Farns Fokus auf dem Bereich vor und um das Haus. Im Garten selbst wird es gerade fast von selbst immer schöner.

Hier schneidet sie ab und an etwas Verblühtes zurück, sonst ist nur ernten und genießen angesagt. Der Vorgarten hat noch Nachholbedarf, aber langsam wird auch das. Viele schöne und große Pflanzen waren schon vorhanden, aber ziemlich aus der Form geraten. Viele Baumschößlinge, wenig Struktur.

Daran wird gerade gearbeitet. Um den Bereich noch freundlicher und für Tiere attraktiver zu gestalten, hat Frau Farn einige Stauden dazugesetzt. Teils in der Naturarena erstanden, teils Exemplare aus dem Garten verpflanzt. Viele der hiesigen Stauden lassen sich teilen oder versäen sich fleißig selbst. So sind bei Bedarf immer Pflänzchen vorhanden, um sie anderswo einzusetzen. Herrlich! Der Dschungel rückt in greifbare Nähe.

Das trockene, heiße letzte Jahr hat der großen geliebten Birke vor dem Haus leider extrem zugesetzt. FRau Farn hat nicht mehr viel Hoffnung, dass die alte Dame es noch schafft.

Zum Glück hat frau ja immer schnell neue Ideen, was stattdessen dort wachsen könnte und was sie mit alldem anfallenden Holz anfangen könnte.

Davon dann nächstes Mal mehr. Frau Farn gönnt ihr jetzt nochmal einen guten Schluck Wasser... wer weiß schon... und wünscht Euch allen einen guten Start in die Woche, voller positiver Energie !

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