Ein Wunder in blau

Da ist er, der langersehnte Frühling. Alles grünt, wächst, gedeiht.

 

Frau Farn schaut sich um und sieht nur Schönes. Sie liebt jedes kleine Eckchen hier. Jede freie Minute verbringt sie draussen und arbeitet an der weiteren Gestaltung dieses Fleckchen Erdes.

 

Die Verwandlung, die hier in gerade mal zwei Jahren stattgefunden hat, ist überwältigend. Inzwischen ist Vieles deutlich gewachsen, manches hat sich selbst ausgesät. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren nimmt von selbst zu, wenn man sie nur lässt. Frau Farn ist sehr glücklich über diese Entwicklung. 

 

Je intensiver man schaut, desto mehr lernt man mit der Zeit über die Natur.

Faszinierend findet Frau Farn zur Zeit besonders Wildbienen. Ihre Bemühungen, ihnen Lebensraum und Nahrung zu bieten, werden schon gut angenommen.

Die ersten Röhrchen im Insektenhotel sind bezogen, ebenso einige Löcher in den Hausmauern und im Boden. An warmen Tagen herrscht an der Feuerstelle lautes Gesumm: hier holen sich bestimmte Bienenarten Baumaterial aus einer kleinen Steilwand. Schmetterlinge sind auch schon eine Weile unterwegs. Viele Vögel und einige Amphibien, Igel und Fledermäuse. Frau Farn fühlt sich unglaublich beschenkt.

 

Nach dem Gelb der Forsythien und Narzissen ist der Garten nun in träumerische blau und violett Töne getaucht. Welch eine Stimmung!

Der Duft des Flieders ist absolut berauschend. Immerzu reckt Frau Farn ihr Näschen ihm entgegen. Der Farn entrollt sich majestätisch und doch so schnell, dass man beinahe zusehen kann.

Auch das Gemüse wächst gut soweit.

Frau Farn hat eine Menge Kompost ausgebracht. Mit ihm anscheindend auch eine ganze Armee von Samen. Das macht aber nichts. Da vor allem Melde und Magentaspreen viele Flächen dicht an dicht besiedeln, gibt es nun öfter Wildspinat im Hause Farn. Bis das andere Gemüse an deren Stelle rückt, sind sie sicher aufgegessen. Allerhand Leckeres für Wildkräutersalate und -pestos wächst überall verstreut im Garten. Frau Farn tanzt mit ihrem Erntekörbchen vom Giersch zum Blutampfer, pflückt unterwegs noch etwas junges Fenchelgrün. Das landet sofort im Mund. Frischer geht´s nicht.

 

 

Frau Farn ist gut beschäftigt. Säen, pflanzen, ernten und all die anderen Projekte nebenbei. Die Wildblumenwiese wächst. Langsam, aber sichtbar.

Frau Farn ist so gespannt.

Zwei Steinpyramiden sind entstanden.

Alte Schilder wurden aufgehübscht.

Frau Farn hat den kaputten Schuppen umgebaut

und begonnen den neuen Hühnerstall einzurichten.

Das Gelände ist auch fast fertig vorbereitet. Bald können sie kommen.

Endlich.

Neue Sträucher und Bäume sind eingezogen

und schon wieder ein paar neue Ideen geboren.

 

Deshalb hat Frau Farn sich überlegt, demnächst eher kürzere Beiträge zu verfassen und diese öfter in die Welt zu schicken (auf facebook). Alle paar Wochen wird sie diese dann in einem Blogartikel zusammenkleistern.

Für mehr findet sie zwischen all den Ideen gar nicht die Zeit im Moment.

 

Bis dahin allen eine phantastische Frühlingszeit.

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Kommentare: 2
  • #1

    Steffi (Donnerstag, 26 April 2018 22:11)

    Ich liebe deinen Garten. Und ich bitte um etwas magentaspiere. Hab schon soviel neues essbares durch dich kennengelernt.
    Danke

  • #2

    arachne (Samstag, 28 April 2018 16:17)

    Das Alles ist wunderbar.