Green up your home!

Eigentlich ist Pflanzen im Haus zu haben fast so paradox wie Vögel im Käfig zu halten... Und doch mag Frau Farn in ihrer Wohnung das lebende Grün nicht missen.

 

 

Viele der bekannten Zimmerpflanzem kommen eigentlich aus eher tropischen Regionen und wachsen dort als mehrjährige Stauden im Freien.

 

Anders als im Garten bestechen Frau Farns Zimmerpflanzen eher durch interessante Blattformen, -Farben und -Strukturen als durch Blütenpracht, Frucht oder Duft.

Sie füllen den Raum mit Leben, sorgen für eine ruhige Atmosphäre und verbessern nebenbei die Luft. Einige können Schadstoffe filtern oder durch ihre pure Anwesenheit die Konzentrationsfähigkeit oder den schlaf fördern. Besonders in der dunklen Jahreszeit fungieren sie zudem als kleiner Seelen-schmeichler, Hoffnungsschimmer auf die baldige Rückkehr des Frühlings.

 

Genug Gründe also, Zimmerpflanzen eine Chance zu geben. berührungsängste über Board zu werfen. Nach dem ein oder anderen Verlust traut sich manch einer ja an kein lebendes gewächs mehr ran... das ist kein Vorwand, das Handtuch zu werfen, meint FRau Farn, vielmehr ein Ansporn, sich mit den Vorlieben und Bedürfnisse einer Pflanze zu beschäftigen. Meist beruht das traurige Verkümmern auf einem Pflegefehler. Und aus denen kann man lernen!

Frau Farn ist sich sicher, dass es für jeden eine zu ihm passende Pflanze gibt.  Und vielleicht ist das ja nur der Anfang?

 

Mit der Zeit entsteht daraus ja möglicherweise ein kleiner Indoor-Dschungel

 

Frau Farn weiß inzwischen, welche Pflanzen hier ganz gut gedeihen und vermehrt ihre Schätze laufend. So kann sie nicht nur ihre eigene sondern viele Wohnungen grüner machen.

 

aus eins mach zwei mach drei

Am einfachsten ist es wohl, Ableger der Grünlilie zu ziehen, denn die wachsen von selbst nach der Blüte und müssen nur zur rechten Zeit in Wasser gesetzt werden, damit sie Wurzeln bilden.

Haben diese sich gut entwickelt, kann der Ableger von der Mutterpflanze getrennt und vorsichtig in Erde gepflanzt werden.

 

Ähnlich funktioniert es mit einer von Frau Farns Lieblingen: einer kuriosen Farnart, deren Sporen noch an den Blättern Jungpflanzen bilden. Diese können vorsichtig (mit einem Stückchen Farnblatt) abgetrennt und separat weitergezogen werden. Da sie zunächst recht empfindlich sind und eine hohe Luftfeuchtigkeit mögen, deckt Frau Farn die Töpfe mit den Zöglingen anfangs mit Klarsichtfolie oder Glas ab.

 

 

 

 

Frau Farn mag ihre mittlerweile recht betagte Blattbegonie, weil ihre roten Blätter vor dem Fenster so wunderbar leuchten. Zur Vermehrung können hier die Blätter genutzt werden! Zu beobachten, wie aus einem Blatt neue Pflanzen entstehen, findet Frau Farn spannend. Sie pflückt dazu ein gesundes, kräftiges Blatt  und Durchtrennt die Hauptadern an der Blattunterseite an mehreren Stellen mit einer Rasierklinge. Dann wird das Blatt mit der Unterseite nach oben auf ein Torf-Sand-Gemisch gelegt. Das Blatt wird mit einigen Steinchen beschwert und das Gefäß mit Folie abgedeckt. An den Einschnitten wachsen -oh Wunder! - nach einigen Wochen neue Pflänzchen.

 

 

Verschiedene Dickblattgewächse lassen sich sehr einfach durch Stecklinge vermehren. Viele Sukkulenten bilden Ableger, die man einfach in einen separaten Topf setzt.

 

 

Und es gibt viele viele weitere Pflanzen, die sich wirklich einfach vermehren lassen. Probiert´s aus! Und schreibt Frau Farn doch mal wer eure Fensterbank bewohnt und warum.

 

Am liebsten würde Frau Farn ja jedes freie Eckchen mit einer Pflanze füllen, aber irgendwann muss sie sich dann doch bremsen, sie braucht schließlich noch etwas Raum für die empfindlichen Kübelpflanzen, die drinnen überwintert werden und im Frühjahr natürlich Fensterbänke für die Voranzucht vieler Gartenkuturen.

 

Frau Farn tut sich etwas schwer, diesen Artikel abzuschließen, zu viel schwirrt ihr zu dem Thema noch durch den Kopf, aber für heute soll es gut sein. Ein andermal will sie ein paar Ideen zeigen, wie man Pflanzen hübsch in Szene setzen kann.

 

 

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