3 Nüsse für...

Herbstzeit ist Sammelzeit, ist Bastelzeit, ist Nusszeit :)

 

NÜsse sind so wertvoll, weil sie allerlei gute Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralien enthalten und vor allem bei einer rein vegetarischen Ernährung zu einem abwechslungsreichen Speiseplan unbedingt dazu gehören. Und lecker sind sie auch noch. Frau Farn verwendet sie im Müsli, im Brot, im pesto, als crunchy Salatzutat und natürlich für Kekse.

Außerdem sind sie relativ lange lagerbar.

 

Frau Farn liebt Nüsse genauso wie viele ihrer animalischen Gäste.

Sie hat das grosse Glück, auf ihrem Grundstück bereits beim Einzug drei gut eingewachsene Haselnusssträucher vorzufinden und einen herrlichen vom Nachbar herüberragenden Walnussbaum. Dieses jahr trägt der Baum wegen eines späten Kälteeinbruchs im Frühjahr leider keine Nüsse, aber Frau Farn hofft auf bessere Bedingungen im nächsten Jahr. Von der letztjährigen Ernte hatte sie noch einen kleinen Vorrat, den sie erst kürzlich zu ihren Lieblingsbratlingen verarbeitet hat.

 

Die Haselnusssträucher waren im letzten Jahr vom Haselnussbohrer befallen. Der kleine eigentlich recht putzige Käfer hat fast alle Nüsse angebohrt, um ein Ei darin zu verstecken. Aus diesem schlüpft im Laufe des Jahres die Käferlarve, die dann gleich eine Nuss zum Vertilgen vorfindet. Ziemlich clever, findet Frau Farn. Leider blieben ihr nicht so viele Nüsse übrig, aber mal sehen was dieser Herbst so bringt. Ökologische Gegenmaßnahmen gibt es nicht viele, Frau Farn setzt daher mehr auf ihr Vertrauen in das natürliche Gleichgewicht. Die Natur macht das schon mit der Zeit. Und im Grunde teilt sie ja gern. Soll sie da einen Unterschied machen zwischen dem Eichhörnchen und dem Käfer? Meistens ist genug für alle da.

 

Besonders das Farbspiel der Haselnussblätter im Jahresverlauf mag fRau Farn.

Zwei der Sträucher trumpfen im Frühling mit leuchtend rotem Blattwerk auf, das sich später mit zunehmender Sonneneinstrahlung in grün verwandelt.

 

 

Vor dem Haus steht außerdem ein sehr alter Kastanienbaum.

Seine mächtigen Äste scheinen fast bis in den Himmel hineinzuragen.

Frau Farn kratzt sich am Kopf: Kastanien sind doch keine Nüsse!

Oder doch? Was sagen die Botaniker dazu?

Nennen wir sie mal Baumfrüchte.

 

Einen Teil der herabgefallenen Früchte hat herr Farn aufgelesen. daraus lässt sich nämlich Waschmittel herstellen. Das ist sicherlich eine arbeitsintensivere Variante als sich im Supermarkt ein fertiges Paket zu kaufen, aber das ist ja bei den meisten "homemade"Produkten so. Und somit kein Argument für Frau Farn.

Was zählt ist:

  • es ist ein reines Naturprodukt
  • es verursacht keinerlei Müll (die Schalen und bereits verwendeten Kastanien landen auf dem Kompost)
  • es ist verfügbar, greifbar nah, kostenlos

Manchmal fügt FRau Farn noch ein paar zerkleinerte efeublätter hinzu. Die haben eine leicht bleichende Wirkung.

Frau Farn hat auch Seifenkraut angepflanzt, das will noch ausprobiert werden. All diese Verwendungsmöglichkeiten findet Frau Farn äußerst spannend. Es gibt so viel zu entdecken und auszuprobieren.

 

 

 

 

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